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Sonntag, 21. Juni 2026

Francoise Sagan: Ich glaube, ich liebe niemanden mehr

Buchinfo
Bereits ihr erster Roman "Bonjour Tristesse" machte Francoise Sagan zum Mythos. Wenige Jahre später überschlägt sich die knapp 22-Jährige bei hoher Geschwindigkeit mit ihrem Aston Martin.
Sie überlebt wie durch ein Wunder - und versucht, süchtig nach Schmerzmitteln, allmählich wieder ins Leben zurückzufinden.

Buchbeginn
Im Sommer 1957 war ich nach einem Autounfall drei Monate lang Schmerzen ausgesetzt, die hinlänglich unangenehm waren, dass man mir täglich einen Morphinersatz namens "875" (Palfium) verabreichte. Am Ende dieser drei Monate war ich dann hinlänglich vergiftet, dass ein Aufenthalt in einer Spezialklinik geboten schien. Es wurde ein schneller Aufenthalt, aber in seinem Verlauf schrieb ich dieses Tagebuch, das ich neulich wiederfand. 

Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze
Mit Originalzeichnungen von Bernard Buffet
Anaconda Verlag, 2017
Erstmals erschienen: 1964
96 Seiten
ISBN-10: ‎3730604678
ISBN-13: ‎978-3730604670
Originaltitel: ‎Toxique 
 

Donnerstag, 7. Mai 2026

Edith Holden: Vom Glück, mit der Natur zu leben - Das Tagebuch der Edith Holden. Naturbetrachtungen aus dem Jahre 1906

Buchinfo
"Dieses Buch ist eins der bezauberndsten Bücher, das ich je in der Hand hatte...
Der Text und die ausgesuchten liebenswerten Gedichte führen den Leser und Betrachter ruhig und gelassen beobachtend durch ein ganzes Jahr in der Natur." 

Hannelore (Loki) Schmidt

Flora und Fauna ihrer englischen Heimat im Wandel der Jahreszeiten: Alles, was Edith Holden auf ihren Spaziergängen und Wanderungen beobachten konnte, hat sie sorgfältig niedergeschrieben, ihre Lieblingsgedichte und Sprüche zur Jahreszeit hinzugesetzt, die Monatsnamen erläutert, vor allem aber ihre Eintragungen mit eigenen Aquarellen von Pflanzen und Tieren illustriert: Vögeln, Schmetterlingen, Bienen, Blumen und Kräutern.

Blatt für Blatt zeugt von ihrer Liebe zur Natur und ihrer Begabung, das Erlebte empfindungsreich zu vermitteln.

Leseprobe
April
Der Name dieses Monats ist abgeleitet vom griechischen Wort für "Öffnung". In vielen Ländern Europas gibt es seit langem einen witzigen Brauch, der an den ersten April gebunden und dessen Ursprung nie befriedigend geklärt worden ist: Einen ahnungs- oder arglosen Menschen "in den April zu schicken", ist das allgemeine Anliegen an diesem Tage.
In England nennt man das Opfer eines solchen Spaßes einen "Aprilnarren". In Schottland sagt man, daß der Nasgeführte "den Kuckuck jagt", und in Frankreich heißt er "poisson d'Avril", Aprilfisch. 



dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Aus dem Englischen von Anneke Lüders-Knegtsmans
1. Auflage März 1982
ISBN-10 ‏ : ‎ 342301766X
Originaltitel ‏ : ‎ The Country Diary of an Edwardian Lady