Freitag, 19. Juni 2026

Agatha Christie: Blausäure

 Blausäure ist Agatha Christies 36. Krimi. Im Februar 1945 erschien er zunächst bei Dodd, Mead and Company in den USA und im Dezember im Collins Crime Club im Vereinigten Königreich. 1949 wurde die deutsche Erstausgabe im Scherz Verlag veröffentlicht.

Colonel Race, der schon in Der Mann im braunen Anzug, Mit offenen Karten und Der Tod auf dem Nil ermittelte, erleben wir hier zum letzten Mal. Er ist mit Hercule Poirot befreundet, in diesem Fall ermittelt er aber alleine.

Es gibt auch zwei Verfilmungen:

1983 von der CBS. Die Geschichte spielt in der Neuzeit und Colonel Race spielt keine Rolle. Der deutsche Filmtitel ist Zwei Leichen beim Souper.

In einem modernen Set spielt auch die Neuverfilmung von Laura Lamson für ITV1 aus dem Jahr 2003. Colonel Race wurde in Colonel Reece umbenannt und erhielt eine Partnerin, seine Frau Dr. Catherine Kendall. Die Beziehung zwischen beiden erinnert an Tommy und Tuppence Beresford.

Das Buch besteht aus drei Büchern. Im ersten Buch lerne ich sechs Personen kennen, die sich an Rosemary Barton erinnern, die vor fast einem Jahr gestorben war. Man ging von Selbstmord aus.

Da wäre zuerst Iris Marle. Sie war Rosemarys Schwester. Und sie hatte ein Jahr lang versucht, Rosemary zu vergessen. Doch nun musste sie sich an ihre Schwester erinnern. Nach einem Gespräch mit George gab es kein Zurück.

Iris erinnerte sich an die Kindheit, wie sie gemeinsam aufwuchsen. Durch den Altersunterschied, es lagen sechs Jahre zwischen den Schwestern, lebten sie quasi in unterschiedlichen Welten. Später hat Rosemary den älteren George Barton geheiratet. Und als Iris Mutter starb, zog sie zu Schwester und Schwager.

Als Iris auf dem Dachboden stöberte, fand sie einen Brief; von Rosemary geschrieben an einen Leopard. Einen Liebesbrief. Aus dem ging allerdings hervor, dass dieser sich von Rosemary trennen wollte.

Ein paar Monate nach Rosemarys Tod wurde Iris in die Gesellschaft eingeführt. Dort traf sie Anthony Browne. War er derjenige, für den dieser nicht abgeschickte Brief bestimmt war? Beim Tanzen bewegte er sich zumindest wie ein Leopard.

Dann begann George, Iris auszufragen. Über Rosemarys Freunde. Und ob sie vielleicht Feinde hatte.

Dann, eines Nachts, wurde Iris Georges Verhalten klar. Morgens um drei Uhr klopfte er an ihre Tür und bat sie in die Bibliothek. Er zeigte ihr zwei Briefe, in denen stand, dass Rosemary sich nicht umgebracht hat, sondern dass sie ermordet wurde.

Als Zweite erinnert sich Ruth Lessing an Rosemary. Sie ist die Sekretärin von George Barton und mochte Rosemary nie besonders. Aber sie erledigt alles für das Paar. Es scheint nichts zu geben, was Ruth nicht hinbekommt. Und George ist ihr dafür unendlich dankbar. "Ohne Sie wäre das Leben völlig undenkbar", sagte er zu ihr, als er sie bat, einen Schnorrer seiner Frau loszuwerden.

Ausgerechnet dieser Schnorrer machte ihr bewusst, wer sie war. Dass George, wäre Rosemary nicht da, sie sofort heiraten würde. Und so wächst ihr Hass auf Rosemary immer mehr.

Der Dritte im Bunde ist Anthony Browne. Ihr erinnert euch? Das ist der, von dem Iris dachte, er wäre der Leopard, mit dem Rosemary eventuell eine Affäre hatte.

Und während die beiden Damen schon einen Grund gehabt haben, Rosemary loszuwerden, dann noch mehr dieser Anthony Browne. Was natürlich nicht sein richtiger Name ist. Als Rosemary, die er anfangs begehrte und die er dann verachtete, ihn darauf ansprach, drohte er ihr unverhohlen.

Dann ist da Stephen Farraday. Er dachte "mit jenem ungläubigen Staunen, das ihr Bild immer in ihm hervorgerufen hatte", an Rosemary.

Stephen wusste schon von kleinauf, wie sein Leben aussehen sollte: erfolgreich. Und er arbeitete strikt darauf hinaus. Seinen Oxford-Abschluss hatte er mit 22 in der Tasche. Er wollte in die Politik, die Konservativen wurden auf ihn aufmerksam.

Aber als nach den Wahlen der Alltag begann, kam er nicht recht vorwärts. Eine vorteilhafte Heirat wäre wohl der nächste Schritt. Und er schaffte es tatsächlich, in die mächtige Kidderminster-Clique einzuheiraten. Und mit Sandra hatte er sogar Glück. Sie unterstützte ihn in seinen politischen Ambitionen, wo sie konnte.

Und dann lernte er Rosemary kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Für ein halbes Jahr. Dann nervte ihn ihre Oberflächlichkeit und Dummheit. Schlug sie doch tatsächlich vor, ihr Verhältnis öffentlich zu machen, sich von ihren Partnern zu trennen und zu heiraten. Doch das wäre für ihn eine Katastrophe. Irgendwie musste er es hinbekommen, dass Rosemary Vernunft annahm.

Und noch eine Frau im Bunde: Alexandra Farraday – Stephens Ehefrau. Wie sehr hatte Stephen sie doch verkannt. Beziehungsweise wollte er sie überhaupt richtig kennen? Er nahm von ihr nur, was er brauchte. Und er bildete sich ein, sein Verhältnis mit Rosemary gut zu kaschieren. Dabei kannte Alexandra genau den Tag, an dem die beiden das erste Mal intim miteinander waren.

Sie zeigte Stephen nicht, wie sehr sie litt. Und obwohl es offensichtlich war – sie magerte immer mehr ab und sah wegen schlafloser Nächte krank aus – sah er es nicht. Alexandra begann Rosemary zu hassen. Wenn Gedanken töten könnten, würde sie sie töten.

Zu guter Letzt noch kurz George Bartons Erinnerungen. Sein erster Heiratsantrag an Rosemary war ein wenig holprig. Und sie dachte da noch gar nicht ans Heiraten. Er hatte sich sowieso keine Hoffnungen gemacht. Und doch hatte sie ihn später genommen. Weil sie es satt hatte, sich immer wieder zu verlieben, um immer wieder enttäuscht zu werden. Er wusste also, dass sie ihn nicht liebte. Dass sie nur ein ruhiges Heim suchte.
Er ignorierte ihre kleinen Flirts. Doch es wurde anders, als er spürte, dass ein Verhältnis tiefer ging. Da spürte er Wut in sich aufsteigen.

So, das wären die sechs Hauptakteure. Einen Grund, sauer auf Rosemary zu sein, haben sie alle.

Morgen – George hatte alle ins „Luxembourg“ eingeladen – würde wohl herauskommen, wer wütend genug war, Rosemary zu töten.

Das werde ich hier aber nicht verraten.

 

Buchinfo

Die lebensfrohe Rosemary stirbt während ihres eigenen Geburtstagsdinners, nachdem sie mit Blausäure vergifteten Champagner getrunken hat. Ihr Tod wird als Selbstmord eingestuft. Doch war es tatsächlich so? Als Rosemarys Ehemann plötzlich Briefe erhält, in denen das Gegenteil angedeutet wird, ist er entschlossen, die Wahrheit herauszufinden. So organisiert er ein erneutes Dinner, um den Täter aus der Reserve zu locken.

Doch dann kommt alles ganz anders ...

 

Buchbeginn

Sechs Personen erinnern sich an Rosemary Barton, die vor nunmehr fast einem Jahr gestorben war...

Eins
Iris Marle

Iris Marle dachte über ihre Schwester Rosemary nach.
Fast ein Jahr lang hatte sie verzweifelt versucht, Rosemary aus ihrem Gedächtnis zu verbannen. Sie hatte sich nicht erinnern wollen.
Es war zu schmerzlich - zu grauenvoll! 

 

Atlantik
1. Auflage, 2018
288 Seiten
ISBN-10: ‎3455003265
ISBN-13: ‎ 978-3455003260 
 

Dienstag, 9. Juni 2026

Eleanor Marx-Aveling, Edward Aveling: Die Frauenfrage. The Woman Question

 Buchbeginn

Vorwort
Im ersten Quartal des Jahres 1886 veröffentlichten Eleanor Marx und Edward Aveling in der seit 1824 erscheinenden Vierteljahreszeitschrift "Westminster Revue" ihre gemeinsame Arbeit "The Woman Questions" (Die Frauenfrage). Damit griffen sie in die international latent vorhandene und rasch anschwellende Diskussion über die Rolle der Frau in der Gesellschaft und der Gemeinschaft von Frau und Mann ein. Mit den von ihnen eingenommenen marxistischen Positionen, die noch heute von Interesse sind, suchten und gewannen sie Gehör und Mitstreiter.

 

Zitate

"In einem Buch von nur 264 Seiten eine Anhäufung von wenigstens 170 groben Fehlern vorzufinden, ist wirklich zu viel."

"Sich mit der Lage der Frauen zum gegenwärtigen Zeitpunkt im einzelnen zu befassen, heißt, eine tausendmal erzählte Geschichte zu wiederholen."

"Das alte Versprechen der heiligen Legende, ,du sollst unter Schmerzen gebären', wird nicht nur verwirklicht, sondern noch erweitert. Die Frau muß die Kinder über lange Jahre hinweg ohne eine Ruhepause und ohne einen Hoffnungsschimmer in einer Atmosphäre von ständiger Arbeit und Sorge aufziehen. Der Mann, so sehr er auch von der Arbeit erschöpft sein mag, hat wenigstens den Abend für sich. Die Frau dagegen ist bis zum Schlafengehen beschäftigt. Oft geht ihre Plackerei mit den kleinen Kindern bis weit in die Nacht hinein oder die ganze Nacht hindurch." 

 

Verlag für die Frau Leipzig, 1. Januar 1986
216 Seiten
ISBN-10: ‎ 3730400029
ISBN-13: ‎ 978-3730400029  

Sonntag, 7. Juni 2026

Zitat am Sonntag

 


Auf Spurensuche: Frauen in der Literaturgeschichte


 Ein Karteikarten-Archiv zu Schriftstellerinnen und Bücherfrauen


Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

in manchen Dingen bin ich altmodisch. Zum Beispiel notiere ich mir noch vieles auf Papier: Leselisten, Listen von Autorinnen, von denen ich alles lesen möchte, oder Namen von Frauen, deren Leben und Werk ich genauer erforschen möchte.

In den vergangenen Jahren habe ich begonnen, hauptsächlich Frauen zu lesen. Männer haben mir jahrzehntelang die Welt erklärt.

Die meiste Lesezeit meines Lebens liegt inzwischen hinter mir. Das scheint mir allerdings kein Grund zu sein, weniger neugierig zu werden. Im Gegenteil: Mit über sechzig beginne ich gerade ein neues Archiv und begebe mich auf die Suche nach Frauen, die in den Regalen der Literaturgeschichte oft nur schwer zu finden sind. 

Dabei möchte ich nach Frauen suchen, die nicht vergessen wurden, wie wir oft sagen, sondern die gar nicht erst im literarischen Kanon auftauchten. Und ich möchte nach den Frauen hinter den Büchern fragen: nach den Verlegerinnen, Übersetzerinnen, Lektorinnen und Wegbereiterinnen, die dazu beigetragen haben, dass Bücher entstehen konnten und ihren Weg zu den Leserinnen und Lesern fanden.

Dabei möchte ich den Blick nicht nur auf die westliche Welt richten, sondern auch weiter nach Osten schauen.

Für diese Frauen möchte ich ein Karteikarten-Archiv anlegen. 

In den vergangenen Wochen bin ich bei meinen Recherchen – nicht zuletzt mithilfe von KI – auf so viele Namen gestoßen, dass die Beschäftigung mit diesen Frauen beinahe zu einem Zweitberuf werden könnte.

Natürlich werdet ihr hier weiterhin Kurzbiografien und Buchtipps finden. Das Karteikarten-Archiv soll mein Arbeitsinstrument werden: der Ort, an den ich zuerst greife, wenn ich auf einen neuen Namen stoße und nachsehen möchte, ob diese Frau bereits im Archiv vertreten ist.

Eine wichtige Karte wird dabei die Netzwerk-Karte sein: Wer kannte wen? Wer arbeitete mit wem zusammen? Welche Verbindungen gab es über Länder- und Sprachgrenzen hinweg?

Wenn ihr Vorschläge habt oder zusätzliche Informationen zu den im Blog vorgestellten Frauen beisteuern möchtet, schreibt sie gern in die Kommentare.

Ich freue mich auf den Austausch mit euch.

Montag, 1. Juni 2026

Bärbel Wegner (Hg.): Die Freundinnen der Bücher - Buchhändlerinnen - Teil 1 + 2

 Ulrike Helmer Verlag, 2001


Buchinfo

In der großen Mehrzahl sind es Frauen, die ihre Leselust und Wissensfreude zum Beruf gemacht haben, gestern wie heute: Buchhändlerinnen wie jene legendären - Sylvia Beach und Adrienne Monnier in Paris, Mary S. Rosenberg in New York, Ilse Feltrinelli in Mailand - und wie so viele andere, die heute in großen und kleinen Orten, in Ost und West, in Buchhandlungen mit speziellem oder allgemeinem Sortiment sich und anderen die Liebe zum Buch bewahren. Und der Branche ihre Vielfalt verleihen. Dieses Buch will die Aufmerksamkeit einmal auf sie lenken und zugleich ihren Auszubildenden, Kundinnen und Kunden, generell allen Freundinnen und Freunden des Buchhandels einen ebenso kurzweiligen wie informativen Blick hinter die Kulissen eröffnen.


Buchbeginn

Richtig aufmerksam wurde ich auf mein Gefühl erst, als ein blutjunger Azubi mit feuerroten Apfelbäckchen, strahlend, liebenswürdig, mir gestand: "Weißt du, ich liebe diesen Beruf. Gut bezahlt ist er ja nicht gerade, aber die Bücher, die vielen Bücher um mich herum, jeden Tag ... Ich springe jeden Morgen voller Freude aus dem Bett und freue mich unbändig auf die Arbeit."

 

Teil 2

Buchinfo
Sie wirken in Sortimenten oder in Antiquariaten, verbinden in Bibliotheken und literarischen Salons Leselust mit Wissensfreude: die "Freundinnen der Bücher". Einfallsreichtum, originelle Ideen und, nicht zu vergessen, die alltäglichen Leistungen von Frauen in der Buchbranche zu würdigen ist Anliegen dieses Buches, der damit mehr Licht in den ,Dunklen Kontinent' des Buchhandels bringt. Denn noch immer ist "der Buchhändler" meistens eine Frau...
Im Mittelpunkt steht diesmal zugleich der Brückenschlag zwischen höchst unterschiedlichen Bücherwelten: dem umsatzorientierten Handel mit halbjährlichen Neuerscheinungen auf der einen Seite, Stätten des Hortens, Sammelns und Bewahrens alter Bücherschätze auf der anderen. Vermittlerinnen eröffnen hier wie dort erlebnisreiche Zugänge.

Buchbeginn
Eine Woche als Chefin in einer anderen Buchhandlung: Dazu gehört eine Menge Mut. Sara Willwerth und Gesine Klack haben den Rollentausch probiert - und so manches umgekrempelt.


Ulrike Helmer Verlag, 2003
205 Seiten
ISBN-10: 3897411024
 


Mittwoch, 27. Mai 2026

Brigitte Doppagne: Clara

Buchinfo
Ein Sommerabend 1900 in Worpswede. Die Bildhauerin Clara Westhoff ist zusammen mit ihren Malerfreunden Paula Becker und Otto Modersohn bei Heinrich Vogeler in seinen gastfreundlichen "Barkenhoff" eingeladen. Neben dem Kamin sitzt an diesem Abend ein Fremder: Rainer Maria Rilke, der, aus Rußland kommend, auf der Durchreise ist.

Mit wenigen Strichen, aber präzise und genau schildert die Autorin die ersten Stunden der Begegnung von Clara Westhoff und Rainer Maria Rilke und fängt dabei die Aufbruchstimmung in der Worpsweder Künstlergemeinschaft ein: die Beziehungen der Freunde untereinander, ihr Suchen nach einem eigenständigen Weg, bei dem Kunst und Leben vereint sind, und nicht zuletzt die Faszination, die die Worpsweder Landschaft in ihrer Ruhe und Schönheit auf alle ausübt.

Buchbeginn
Zwischen hohen Kiefern schimmerten die weißen Wände eines großen Hauses. Eine Gestalt in einem hellen Kleid sprang vom Fahrrad und schob es den Waldhang hinauf, der Giebelfassade des Hauses und der davorgelegenen Estrade, an der rote und weiße Rosen emporrankten, entgegen. Vor der Tür und an den Enden der Estrade standen kleine Lorbeer- und Oleanderbäume. Die grünen Läden an den Fenstern waren aufgeklappt.

Zitate
"Tanzen Sie? fragte Clara atemlos, als hätte sie bereits etliche Runden durch den Raum gedreht. Verzeihen Sie. Nein. Ich hasse den Tanz, sagte Rilke. Er preßte die Lippen leicht aufeinander. Als hätte er eine Speise angeboten bekommen, deren Anblick ihm widerwärtig ist, dachte Clara. Sie tanzte."

"Ich will die Dinge so malen, wie sie sind, sagte Paula, riß einen blühenden Grashalm ab und begann, damit Muster in Claras Gesicht zu zeichnen. Oft fällt es mir schwer, die Zeit abzuwarten, bis ich etwas kann. Ich bin atemlos in der Arbeit, will weiter und weiter. Das Zeichnen befriedigt mich nicht, auch wenn ich weiß, daß es wichtig ist. Die Ölfarben, die liebe ich, sie sind so saftig, man kann seinen ganzen Schwung und seine Lust hineinlegen. Ich möchte zur Einfachheit der Form kommen, zur Tiefe der Farbe, zur Bewegung in der Farbe. Ich will erreichen, daß ein Gegenstand durch die Farbe des anderen vibriert. Und ich glaube, ich weiß jetzt, wie ich die Farben im Schatten, in der Dämmerung, zum Leuchten bringe:..."


Luchterhand Literaturverlag, Muenchen
2. Auflage, 1. März 1993
128 Seiten
ISBN-10: ‎3630868088
ISBN-13: ‎978-3630868080