Buchinfo
"Ein andalusisches Vom Winde verweht." (Cosmopolitan)
Als Sara Gómez sich für das Haus Nr. 31 in einer südspanischen Ferienanlage entscheidet, will sie fliehen, vor sich und vor ihrem Leben in Madrid. Auch Juan Olmedo, ihr neuer Nachbar, hütet ein dunkles Geheimnis: die große Liebe seines Lebens war Charo, die Frau seines Bruders. Nun ist Charo tot und für Juan hat das Leben keinen Sinn mehr.
Sara und Juan eint nichts als eine Vergangenheit, der sie zu entkommen hoffen. Doch vielleicht könnten sie gerade deshalb eine Zukunft haben.
Ein Roman über eine Liebe, wie sie sein muss. In einem Leben, wie es ist.
Buchbeginn
Als die Olmedos zu ihrem neuen Haus kamen, blies der Ostwind. Er blähte die Markisen, riss sie aus ihrem Aluminiumgestänge hoch, ließ sie wieder in sich zusammensacken, um sie sogleich erneut aufzublasen. Das unablässige Wallen klang dumpf und schwer wie der Flügelschlag eines Schwarms großer Vögel. Sobald der Wind einen Augenblick abflaute, war hier und da das Quietschen von rostigem Metall zu hören. Die Nachbarn holten eilig an ihren Häusern die identisch grünen Markisen ein. Juan Olmedo deutete das Kurbelgeräusch der Eisenstangen in den Ösen auf Anhieb richtig und dachte: Pech gehabt.

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