Die Heimatschriftstellerin Käthe Papke (04.07.1872 - 28.11.1951), die als "kleine, vollschlanke" Person beschrieben wurde, kam 1916 mit ihren Eltern nach Wernigerode.
Der Beruf des Vaters, er war Kaufmann, führte die Familie an verschiedene Orte: So wurde Käthe Papke 1872 in Cleveland, Ohio geboren, später zog die Familie nach Elbing, Westpreußen, eine weitere Lebensstation war Berlin.
Käthe Papke konnte eine höhere Töchterschule besuchen. Sie beschäftigte sich "eingehend mit dem Studium alter Geschichte, besonders alter Heimatgeschichte" und "reiste auch viel im Inland und Ausland". Bereits ab 1891 begann Papke sich mit der Schriftstellerei ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In den Büchern der Wahl-Wernigeröderin spiegeln sich ihre geschichtlichen Kenntnisse. Mit Titeln wie "Der Einsiedler von Stolberg", "Die Kaiserin von Rauracorum" oder "Fürst Widukind, der Sachsenführer" avancierte sie zu einer der beliebtesten christlichen Autorinnen ihrer Zeit. Ihr größter Erfolg war mit über 100.000 verkauften Exemplaren der Roman "Das Forsthaus im Christianental", einer Erzählung, die im 30jährigen Krieg spielt.
Die unverheiratet gebliebene Autorin lebte nach dem Tod ihrer Mutter 1935 allein und wohnte im Pulvergarten 5.
(Auszug aus Info des Harzer Tourismusverbandes)
Text von Ilona Dahlmann
Bücher
Das Forsthaus im Christianental (1920)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Wichtiger Hinweis
Seit dem 25. Mai 2018 gilt auch in Deutschland die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Mit der Abgabe eines Kommentars erklärt Ihr euch einverstanden, dass personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse, Standort des Logins etc.) eventuell abgespeichert und für Statistiken von Google weiterverarbeitet werden.
Beim Absenden eines Kommentars für weitere Benachrichtigungen auf Folgekommentare erklärt ihr euch ebenfalls einverstanden, dass personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse, Standort des Logins etc.) abgespeichert werden.